Tscharnergut - wohäre
geisch?
Schlussdiskussion im
Plenum
Kommunikation und Zusammenarbeit
- man sollte vermehrt übergreifend zusammenarbeiten z.B. in
neuen Gremien um die verschiedenen Sichtweisen anzunähern.
Vorschlag: Ausgehend von dieser Tagung eine Gruppe "Pro Tscharnergut" ins
Leben rufen, die sich 2-4 mal jährlich trifft um die Fortschritte zu überprüfen welche
erzielt wurden und Neues aufzunehmen und anzugehen. Die Gruppe sollte
möglichst breit
abgestützt sein. (aber trotzdem noch handlungsfähig also nicht zu gross) So
würden alle Facetten des Quartiers zum Tragen kommen. Diese Gruppe könnte sich aus den
für heute eingeladenen Institutionen zusammensetzen.

Stimmen aus der Bevölkerung
- Im Vorfeld der Tagung hat das Quartierzentrum eine kleine
Umfrage bei hundert Quartierbewohnerinnen und bewohnern durchgeführt. Die
häufigsten Äusserungen sowohl positiv als auch negativ decken sich mit den anfangs vom
Plenum erarbeiteten Themen. (s. Seite 3)
- Als störend wurde von vielen an erster Stelle genannt, dass
es viel Abfall und Dreck im Quartier hat. Am zweithäufigsten wurde die
Ausländerproblematik genannt. Weitere Punkte: Diskrepanz zwischen alt und jung,
Vandalismus und Gewaltbereitschaft, eintönige Betonlandschaft, Vorurteile von
Aussenstehenden (Image) und Rassismus.
- Positiv findet ein grosser Teil der Befragten, dass alles
Wichtige in der Nähe sei. Geschätzt werden die zentrale Lage, die guten Einkaufs- und
Freizeitmöglichkeiten und die guten öffentlichen Verkehrsverbindungen ebenso wie das
grosse Angebot für Kinder mit den vielen Grünflächen und Spielplätzen.

Geld
- Geld fehlt Das knappe Budget der Stadt Bern lässt
keinen Spielraum. Man spart bei den Schulen im Sozialbereich und auch anderswo
- bei katholischen kirchlichen Sozialdiensten wäre Geld
vorhanden

Quartierzentrum
im Tscharnergut
Letzte Änderung:
Sonntag, 23. Oktober 2011 18:54